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Hausbau

Im Rahmen unseres Ziels zur Unterstützung von gesunden und förderlichen Lernumgebungen wurden 2007 erstmals 2 Häuser durch Spenden teilsaniert.

Die erste Familie von Bridget lebte mit deren Mutter, die an Hautgeschwüren und offenen Wunden leidet, den Kindern Christelbel, Marie-Noel, Rodrique, Harris sowie Bridgets Enkelin Elsa in einem Raum, der eigentlich eine Küche ist. Rodrique und Harris gehen in die Grundschule und sind Begünstigte des OVC Programmes.
Die Küche war ein ca. 15m² großer Raum mit einer offenen Feuerstelle, auf der drei Mal am Tag gekocht wird. Der Rauch hat keine Abzugsmöglichkeit und reizt Augen und die Atemwege. In dem Raum stehen 2 Betten, die sich die Familie teilt.
Normalerweise würde keine Familie in der Küche wohnen oder schlafen, weil die Unannehmlichkeiten, die durch die Rauchentwicklung entstehen zu unerträglich sind. Diese Familie hatte aber keine andere Wahl. Das Haus, mit zwei Zimmern, in dem sie eigentlich wohnen wollten, wurde nie fertig gestellt und stand kurz vor dem Verfall.
Wir entschieden uns diesen Einzelfall zu unterstützen und die Lebensqualität der Kinder und der ganzen Familie enorm zu verbessern. Die Reparaturen wurden durchgeführt und das Haus ist nun in einem bewohnbaren Zustand.


Das potentielle, aber verfallene Haus

Bridgets Familie vor dem sanierten Haus

Die zweite Familie ist die Familie von Adeline Wirsiy. Die allein erziehende Mutter lebt mit ihren 7 Kindern Desmond, Marie-Claire, Alfons, Nelson, Gabriel, Arnold und Giom, und dem über 100 Jahre alten Vater in einer Lehmhütte. Ihr Einkommen als Landwirtin ist gering und sie versucht die Kinder durch Gelegenheitsverkäufe an Markttagen über Wasser zu halten. Fünf der Kinder sind im schulpflichtigen Alter und Desmond, Nelson, Gabriel und Giom haben ernsthafte gesundheitliche Probleme. Die Problematik des Hauses war das kaputte Dach. In der Regenzeit konnte der alte Großvater nicht schlafen, da das Wasser direkt auf sein Bett fiel. Die Mutter musste unter Regen in der Küche kochen, die Kinder konnten sich auch nicht im Aufenthaltsraum, der nur ca. 10m² beträgt aufhalten, weil der Boden völlig aufgeweicht war und matschig wurde. In dieser Umgebung zu lernen ist unmöglich. Außerdem bedrohte die schlechte gesundheitliche Situation immer wieder den Schulbesuch der Kinder und das Einkommen der Familie, wenn die Mutter zu Hause bleiben musste. Mit der Reparatur des Dachs hat sich die Situation der Familie enorm verbessert. Die Kinder können sich im Trockenen aufhalten und werden nicht mehr so häufig krank.



Das alte Dach

kaputtes Dachblech

Adels Familie mit neuem Dach

Im Haus stehendes Wasser